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Lovelace – Das Leben einer Prostituierten

Linda Lovelace, die mit bürgerlichen Namen eigentlich Linda Boreman heißt, kennen die meisten sicherlich aus dem, in den 70er Jahren gedrehten, Hardcore-Porno „Deep Throat“. Bis heute zählt „Deep Throat“ zu den erfolgreichsten Pornofilmen aller Zeiten. Der mit relativ kleinem Budget abgedrehte Streifen, spielte rund 600 Millionen Dollar ein, jedoch bekam Linda hiervon, laut eigenen Aussagen, keinen Cent. In ihrer Autobiographie, „Ordeal“, schreibt Linda, dass das Geld ihr damaliger Ehemann Chuck Traynor einbehalten hat. Jedoch hat auch ihr Ehemann nur einen kleinen Anteil für den Dreh seiner Frau Linda erhalten.

Das Drama „Lovelace“ beruht auf einer wahren Geschichte und beschreibt das Leben der Linda Lovelace und beschreibt ihren Ein- und Aufstieg in die Pornobranche.

Linda Lovelace in den 70ern

Durch den Freund zum Pornofilm

Dass es oft der eigene Partner ist, der Frauen dazu bewegt, sich mit dem Pornogeschäft zu beschäftigen, ist für viele sicherlich nicht nachvollziehen, aber auch bei Linda Lovelace war es Traynor, der sie mit der Pornobranche vertraut machte. Bereits mit süßen 20 Jahren lernte die schöne Linda ihren späteren Ehemann Chuck Traynor kennen und war von seinem großspurigen Auftreten begeistert. Doch das hielt leider nicht lange an und schon nach kurzer Zeit begannen die Misshandlungen, Demütigungen und schließlich trieb Traynor seine Frau zur Prostitution. Die nur 3 Jahre lang währende Ehe (1971-1973) der beiden, beschrieb Lovelace in ihrer späteren Biographie als ein Martyrium, während ihr Mann stolz darauf war, aus Linda eine gefragte Pornodarstellerin gemacht zu haben.

Linda in Aktion

Von der Pornodarstellerin zur Feministin

Linda drehte dem Pornogeschäft den Rücken zu und heirate 1976 erneut. Nun mischte sie nicht mehr im horizontalen Gewerbe mit, sondern hielt Vorträge über die Ausbeutung in der Pornobranche und wie hart es als Pornodarstellerin ist. So verwandelte sich die ehemalige Hardcore-Pornodarstellerin in eine Feministin gegen das Pornogeschäft. Dass es hier viele gab, die ihre Aussagen fraglich fanden, versteht sich von selbst. Einige ihrer feministischen Aussagen revidierte Linda schließlich auch selbst wieder und klagte, dass sie von den feministischen Gruppen ausgenutzt wurden.

Mit Anfang 50, also in den 90er Jahren, kehrte Linda auch wieder ins Erotikgeschäft zurück und drehte einige Softpornos.

Das Drama „Lovelace“ kann Linda selbst nicht mehr sehen, da sie leider bereits 2002 im jungen Alter von 53 Jahren an den Verletzungen eines Verkehrsunfalls verstarb. Auch ihr geschiedener Ex-Mann, Chuck Traynor, kann die Diskussionen zum Film „Lovelace“ nicht mehr verfolgen, da auch er bereits 2005 aufgrund eines Herzinfarktes verstarb.

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